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Sybille Benning

1,2 Millionen Euro für die QuPAD Quantenforschung in Münster

14.12.2018 - 12:50

Sybille Benning MdB, Vizevorsitzende des Ausschusses für Bildung und Forschung, freut sich mitteilen zu dürfen, dass das Physikalische Institut an der WWU Münster substantielle Forschungsgelder für das Projekt “Ultraschnelle Quantenschlüssel-Verteilung durch Parallelisierung der Detektionskanäle QuPAD" aus dem Etat des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erhält. “1.2 Millionen Euro Bundesmittel sind eine gute Nachricht für die Quantenforschung am physikalischen Institut und eine stattliche Summe für die Forschung hier in Münster."

"Die Erforschung neuer Quantentechnologien erfährt derzeit weltweit einen beträchtlichen Aufschwung, nicht nur hinsichtlich des Quantencomputers, sondern auch in den Bereichen Messtechnik, Sensorik, Medizintechnik und Biotechnologie. Allerdings ist die Anwendungen erfolgversprechender Quantentechnologien derzeit praktisch nicht umsetzbar, da hierfür die Gerätetechnik fehlt. Die genutzten Quantenphänomene reagieren sehr empfindlich auf selbst sehr schwache äußere Einflüsse und sind daher sehr kurzlebig. Selbst dort wo die grundlegenden Funktionen in Versuchen bereits nachgewiesen werden konnten, ist die technische Beherrschung der entsprechenden Quantensysteme noch viel zu kostspielig und zu wenig robust, um eine praktische Nutzung zu erlauben. Die Zielsetzung dieser  Bundesmittel ist, die Entwicklung der Gerätetechnik durch eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Herstellern der technischen Ausrüstung und den Forschern in den Laboren zu fördern. Die einheimische Unternehmen dazu zu befähigen, sich als weltweit führende Lieferanten für entsprechende F&E-Ausrüstungen zu etablieren, soll hiermit erreicht werden. Diese Strategie begrüße ich sehr, denn sie stärkt den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Deutschland für die Zukunft. ", so die CDU-Abgeordnete.

Das Kooperationsprojekt aus dem Bereich der Schlüsselkomponenten für Quantentechnologien wird zwischen November 2018 und Februar 2021 insgesamt 2,2 Millionen Euro Fördergelder erhalten. Neben dem Physikalischen Institut CeNTech II an der WWU Münster sind noch die PicoQuant GmbH in Berlin und die Entropy GmbH in München an dem Projekt beteiligt.