Bessere Hilfen für Corona-Patienten

06.01.2021 - 15:06

„Noch immer sind die hohen Zahlen an schweren Krankheitsverläufen und Todesfällen in Folge einer COVID-19-Erkrankung erdrückend. Um das Leid der vielen Menschen zu lindern und Todesfälle zu vermeiden, brauchen wir dringend geeignete Medikamente und Therapien, die es bislang nicht gibt. Dazu starten wir jetzt ein neues Forschungsprogramm. Dieses wird möglich, weil sich die CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Bereitstellung der 50 Millionen Euro eingesetzt hat.“

Wir haben zwar erfolgreich und sehr schnell Impfstoffe gegen COVID-19 entwickelt. Bis die Impfungen flächendeckend den erhofften Schutz bringen, wird es aber noch Zeit brauchen. Zeit, in der weiterhin Menschen erkranken und auf eine medizinische Behandlung angewiesen sein werden. Deswegen müssen neue Therapien und Medikamente entwickelt werden.

„Wir wissen, dass es in Deutschland sehr innovative Unternehmen gibt, die bereits neue Therapieansätze in der Entwicklung haben. Dabei wird versucht, beispielsweise schon im Frühstadium einer Erkrankung die Viruslast deutlich zu reduzieren und schwere Krankheitsverläufe zu verhindern. Gerade für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem wären solche Medikamente ein Segen und könnten helfen, Leben zu retten“, sagte Sybille Benning.

Damit solche Medikamente in einem beschleunigten Verfahren eine Zulassung erhalten können, müssen jetzt entscheidende Hürden genommen werden. Diese sind insbesondere klinische Studien, die die Verträglichkeit und Wirksamkeit neuer Medikamente untersuchen und nachweisen sollen. Das neue Förderprogramm setzt hier passgenau an.

Hintergrund:

Das BMBF hat heute eine neue Förderrichtlinie zur „Förderung von Forschung und Entwicklung dringend benötigter Therapeutika gegen SARS-CoV-2“ veröffentlicht. Einzelheiten unter https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/12638.php