Bund leistet Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit in der Corona-Krise: 500 Millionen Euro für digitale Endgeräte für bedürftige Schüler

24.04.2020 - 12:29

Zum Beschluss des Koalitionsausschusses von Donnerstag Nacht, 500 Millionen Euro zusätzlich für digitale mobile Endgeräte für bedürftige Schülerinnen und Schüler sowie für die Ausstattung für professionelle Online-Lehrangebote den Ländern zur Verfügung zu stellen, erläutert die stellvertretende Vorsitzende des Bildungsausschusses im Bundestag, Sybille Benning (CDU):

„Ich begrüße, dass die Schulen zusätzlich zu den 5 Milliarden Euro aus dem Digitalpakt noch einmal 500 Millionen Euro erhalten, um auch Schüler ohne Laptop oder Tablet für den Online-Unterricht zuhause zu rüsten. Da die Pandemie den Regelbetrieb an Schulen mittelfristig nicht zulässt, ist eine digitale Grundausstattung der Schülerinnen und Schüler eine Voraussetzung für Bildungsgerechtigkeit. Der Digitalpakt, der als nachhaltige Infrastrukturförderung für die Digitalisierung der Schulen angelegt ist, wird so sinnvoll ergänzt, wo durch die Corona-Pandemie auf einen Schlag ein besonderer Bedarf entstanden ist. Ich denke, hier wird sich der Föderalismus bewähren. Vor Ort in den Schulen weiß man natürlich am besten, wer Hilfe bei so einer Anschaffung braucht.“

Münster, den 24.4.2020

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