Digitalisierungsschub für nachhaltige Stärkung der beruflichen Bildung nutzen

29.06.2020 - 13:37

Heutiges Thema in der Enquete Kommission zur Digitalisierung in der beruflichen Bildung sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Ausbildung. Als Mitglied der Enquete Kommission unterstütze ich die Forderungen unserer  CDU/CSU-Obfrau Kathrin Staffler, die Entwicklungen in der Krise für vier konkrete Maßnahmen zur langfristigen Digitalisierung der Berufsbildung zu nutzen:

1. Wir brauche eine engere Koordinierung von neuen Bundesprogrammen und Maßnahmen, die einerseits die Digitalisierung der Ausbildung fördern, andererseits die Digitalisierung der Wirtschaft in den Blick nehmen. So kann die nachhaltige Fachkräftesicherung, die Innovationsführerschaft und die Wettbewerbsfähikeit für den Standort Deutschland gesichert werden.

2. Digitale Formen der Berufsorientierung, wie sie verstärkt in den letzten Monaten entwickelt wurden, sollten ausgebaut werden, um die  Zugänge zu Ausbildungs- und Karriereplanung zu verbessern.

3. Der Ausbau der Lernortkooperation mit digitalen Mitteln wird von uns vorangetrieben, sodass alle Lernorte kontinuierlichen und virtuell unterstützt miteinander kommunizieren und kooperieren können.

4. Letztes Ziel ist es, anwendungsorientierte One-Stop-Shop-Lösungen im Sinne zentraler und unbürokratischer Anlaufstellen für die berufliche Bildung zu entwickeln. Ziel der Unionsfraktion ist es, die Weiterentwicklung von Dach- und Kooperationsportalen für die berufliche Ausbildung, insbesondere aber auch für die berufliche Weiterbildung, zu fördern!

Wichtig ist mir aber zu betonen, dass der menschliche Austausch in der beruflichen Ausbildung von großer Bedeutung bleibt und die Digitalisierung fördern und unterstützend eingesetzt wird.

Berlin, den 29. Juni 2020

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