Nachhaltigkeit und Innovation als Wachstumstreiber für BASF Coatings

18.12.2020 - 11:37

Im Gespräch mit Sören Bauermann, Geschäftsführer BASF Coatings GmbH, Wolfram Schier, Werk- und Personalleiter, Dr. Markus Piepenbrink, Leiter des Bereichs Produktverantwortung und Nachhaltigkeit sowie Marco Benen, Nachhaltigkeitsbeauftragter des Unternehmens, informierte sich die Bundestagsabgeordnete Sybille Benning darüber, wie BASF Coatings den Klimaschutz in ihre Unternehmensstrategie einbindet.

 

„Der Klimawandel ist die größte und dringendste Herausforderung unserer Zeit. Im Sinne der siebzehn Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, sollte Nachhaltigkeit das Leitmotiv bei all unserem Handeln sein. Für BASF Coatings, als einem der größten Lackhersteller weltweit, ist es von enormer Bedeutung, wegweisend voranzuschreiten und Nachhaltigkeit als strukturgebendes Element in allen Unternehmensbereichen zu etablieren“, so Sybille Benning.

 

Das Unternehmen setzt sich bereits seit vielen Jahren mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander. „In Münster haben wir bereits seit langem verschiedene Umweltmaßnahmen getroffen, die für die Lackindustrie zum Teil einmalig sind. So verfügen wir zum Beispiel als einziger Lackhersteller in Europa über eine eigene Rückstandsverbrennungsanlage, wobei wir die dort entstehende Wärme direkt am Standort nutzen können. Durch die Anlage zur Kraft-Wärme-Kopplung ist es uns möglich, neben Wärme auch Elektrizität zu gewinnen, die wir in unserem Werksnetz einspeisen und somit etwa ein Viertel des jährlichen Strombedarfs selber decken können. Als einziger Lackhersteller weltweit, betreiben wir in Münster eine eigene mechanisch-biologische Kläranlage, welche bereits seit 1972 in Betrieb ist“, erklärt Geschäftsführer Sören Bauermann.

 

Um als Unternehmen im Bereich des Klimaschutzes und der Nachhaltigkeit effektiv zu sein, müssen Maßnahmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette umgesetzt werden. „Nachhaltigkeit und Innovationen sind die Wachstumstreiber für den Unternehmensbereich Coatings der BASF. Auf dieser Basis ist es möglich, Ökologie mit Ökonomie zu verbinden und so Chemie für eine nachhaltige Zukunft zu schaffen“, so Markus Piepenbrink. „Konkret versuchen wir die Kohlenstoffemmissionen in den Bereichen der Rohstoffe, Produktionsprozesse, Transporte und der Applikation beim Kunden zu reduzieren. Bei dem Lackierverfahren „Integrierter Prozess II“ haben wir es beispielsweise ermöglicht, den Beschichtungsschritt einen kompletten Einbrennschritt einzusparen, wodurch Energie und Emissionen um bis zu zwanzig Prozent reduziert werden“, erklärt Marco Benen.

 

„Ich freue mich sehr darüber, dass Nachhaltigkeit in den verschiedenen Unternehmensprozessen nicht nur fest etabliertes Element ist, sondern hier auch stets nach neuen Lösungen gesucht wird. Das ist eine sehr gute Nachricht“, betont Benning.