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Sybille Benning

Pressemitteilung 07.12.2017

07.12.2017 - 12:51

Wie am 6. Dezember bekannt gegeben wurde, erhalten zwei Wissenschaftler der Universität Münster jeweils fast 2 Millionen Euro des Europäischen Forschungsrats (European Research Council – ERC).

 

Die Chemikerin Prof. Dr. Andrea Rentmeister vom Institut für Biochemie, Fachbereich Chemie und Pharmazie, und der Physiker Prof. Dr. Timo Betz vom Institut für Zellbiologie, Medizinische Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster erhalten die sehr renommierten Forschungsgelder der EU Kommission. Die sogenannten „Consolidator Grants“ richten sich an Nachwuchswissenschaftler zwischen sieben und zwölf Jahren nach der Promotion richten.

 

„Diese Förderung durch die ERC zeigt einmal mehr, welch hochrangige Forschung in Münster betrieben wird. Die Gelder sind ein tolles Zeichen dafür, dass die Universität Münster auch international sehr gut aufgestellt ist“, so die Münsteraner Bundestagsabgeordnete Sybille Benning, zuletzt Mitglied im Ausschuss für Bildung und Forschung des Bundestages.

 

Andrea Rentmeister, Jahrgang 1977, ist Gruppenleiterin im Exzellenzcluster „Cells in Motion“ (CiM) und hat den Arbeitsschwerpunkt „biomolekulare Markierungschemie“. Der ERC fördert ihre Forschungen in den kommenden fünf Jahren mit fast zwei Millionen Euro. Bei dem Projekt geht es darum, die Entwicklung von Zellen zu steuern – mit der Hilfe von Licht. Die sogenannte „optochemische Biologie“ nutzt Licht, um molekulare Prozesse innerhalb von Zellen und Organismen zu regulieren, ohne die Zellen zu schädigen. 

Timo Betz, Jahrgang 1976,  ist CiM-Professor für Zellmechanik. Auch er erhält in den kommenden fünf Jahren knapp zwei Millionen Euro für ein Forschungsprojekt zu Epithelzellen. Das Team um Timo Betz nutzt Laserlicht, um mit der sogenannten optischen Pinzette die Kräfte und die mechanischen Eigenschaften im Inneren von Zellen zu vermessen. Die Forschung kann beispielsweise auch  Aufschluss über die Verursachung von Krebserkrankungen geben.

 

An der WWU haben bisher etwa 20 Wissenschaftler im Laufe ihrer Karriere eine der renommierten Förderungen der EU-Kommission erhalten. „Diese Auszeichnungen haben natürlich auch eine tolle Vorbildfunktion, und zeigen, was in Münster möglich ist“ so Benning, Expertin für MINT-Bildung der CDU-Fraktion im Bundestag.

 

Münster, den 7. Dezember 2017