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Sybille Benning

Projekt „Apokalypse“ des Vereins Münsterland e.V. erhält Fördergelder vom Bund

12.10.2018 - 16:06

Die CDU-Abgeordnete für Münster, Sybille Benning, freut sich, mitteilen zu können, dass das Forschungsprojekt „Apokalypse“ unter Leitung des Münsterland e.V. mit 29.665,34 Euro vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstützt wird. Das Ministerium leistet mit der Mitfinanzierung von Projekten wie diesem einen wichtigen Beitrag dazu, die Lebenswürdigkeit ländlicher Räume aufrechtzuerhalten und zu stärken.

Im Rahmen des Projektes haben Museumsbesucher bis Mitte Dezember 2018 die Möglichkeit, in jedem der 25 teilnehmenden Museen in der Region jeweils ein „Kulturgut“ zu benennen, das für nachkommendende Generationen bewahrt werden soll. Nach Beendigung des Auswahlprozesses digitalisieren Studierende der Münster-School of Architecture an der FH Münster die beliebtesten Kulturgüter. Für den Sommer 2019 ist eine kleine „Tournee“ geplant: Ein Container mit den virtualisierten Kulturgütern wird dann an 16 verschiedenen Orten in der Region zu besichtigen sein. Auf dieses Projektmodul bezieht sich auch der positive Förderbescheid des BMEL.

„Als ehemalige planungspolitische Sprecherin der CDU/CSU im Rat der Stadt Münster und als Mitglied im Ausschuss für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen bin ich von dem Projekt absolut begeistert! Es ist nicht nur innovativ, sondern stärkt unsere Region auch auf so vielfältige Weise. Es motiviert Münsteraner und Münsterländer dazu, sich intensiver mit unserer Region, ihrer Geschichte und ihren Kulturgütern zu beschäftigen. Das Projekt erhöht damit das Bewusstsein dafür, über welche Schätze unsere Region verfügt. Die Idee, die Auswahl der zu digitalisierenden Objekte den Museumsbesuchern zu überlassen, finde ich großartig! Die Beschäftigung mit den in den Museen ausgestellten Objekten und der Frage, welches davon für den Einzelnen am wertvollsten ist, provoziert gleichzeitig Fragen wie: Was macht uns als Region eigentlich aus? Inwiefern wird das in den Museumsobjekten widergespiegelt? Und was sollten zukünftige Generationen unbedingt über uns wissen? Solche Fragen stärken unsere Identität als Region,“ so die Abgeordnete Benning.

Das Projekt „Apokalypse“ ist von Grund auf interdisziplinär aufgestellt: Auf der einen Seite gibt es die 25 teilnehmenden Museen; auf der anderen Seite die Münster-School of Architecture. Aber auch die Wirtschaft ist mit „an Bord“. Das FabLab Münster beim Verein münsterland.digital beispielsweise unterstützt die Museen dabei, selbst digitale Methoden anzuwenden. Dazu Benning: „Den interdisziplinären Ansatz des Projektes finde ich absolut unterstützenswert! Durch solche Kooperationen entstehen innovative Projekte, die sonst aufgrund des fehlenden Know-Hows oder fehlender Inspiration wahrscheinlich nicht zustande gekommen wären.“

Berlin, den 12. Oktober 2018