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Sybille Benning

Sybille Benning begrüßt die Wahl von Prof. Dr. Maria Böhmer zur neuen Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission

08.06.2018 - 18:13

Wenige Tage nach dem Welterbe-Tag nahm Sybille Benning (CDU), Bundestagsabgeordnete für Münster, als stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung an der 78. Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) teil.

 

Auf der heutigen Versammlung wurde Prof. Dr. Maria Böhmer, bis April 2018 Staatsministerin im Auswärtigen Amt und Sonderbeauftragte für UNESCO-Welterbe, zur neuen Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission gewählt. Benning begrüßt das Ergebnis der Wahl. „In ihrer motivierenden Bewerbungsrede sprach sich Böhmer für die Stärkung der UNESCO aus: Kultur könne und müsse eine wichtige Vermittlerrolle bei der Lösung von Konflikten und Friedensprozessen einnehmen – ein wichtiger Ansatz, wird Kultur doch häufig als Wurzel von Problemen beschrieben! Darüber hinaus betonte die neue Präsidentin, wie wichtig die erfolgreiche Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele 2030 sei und dass die UNESCO hier eine zentrale Rolle spiele. Es müsse realisiert werden, dass jeder Mensch gut und selbstbestimmt leben kann. Ich teile die Einschätzung der neuen Präsidentin, dass Bildung und Kultur dafür der Schlüssel sind,“ so Benning.

 

Als CDU/CSU-Berichterstatterin für Bildung für nachhaltige Entwicklung sieht Benning in den zahlreichen Programmen, Projektschulen und Lehrstühlen sowie im Freiwilligendienst „kulturweit“ und in den deutschen Welterbestätten, die Lernorte und Modellregionen sind, einen wichtigen Beitrag der Deutschen UNESCO-Kommission zur erfolgreichen Umsetzung der Nachhaltigkeits- und Bildungsziele 2030.

 

Als eine von 199 Nationalkommissionen fungiert die deutsche UNESCO-Kommission als zentrale Schnittstelle zwischen dem deutschen Staat, der Zivilgesellschaft und der UNESCO. „Ich finde es äußerst begrüßenswert, dass die DUK mit ihrem Ansatz die Themen Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation vereint und den Dialog zwischen Vertretern und Vertreterinnen des Bundestages und der Regierung, wissenschaftlicher Institutionen, Verbände und Zivilgesellschaft fördert,“ so Benning. Die Bundestagsabgeordnete lobt auch die Zielstrebigkeit und Proaktivität der Kommission: Noch vor der Verabschiedung der Nachhaltigkeitsziele (SDGs) durch die UN veröffentlichte die DUK eine Resolution zur Umsetzung der UN-Bildungsziele 2030 in Deutschland. Darin forderte sie die Bundesregierung und die Länder auf, ambitionierte Ziele zur deutschen Umsetzung der Globalen Bildungsagenda bis 2030 festzulegen und ein effizientes Monitoring sicherzustellen. Sybille Benning: „Ich habe heute viele anregende Gespräche geführt – mit Akteuren aus den verschiedensten Bereichen der Gesellschaft, die der Bildung für kulturelle und nachhaltige Entwicklung die gleiche Bedeutsamkeit beimessen wie ich und auch der Meinung sind, dass wir hier noch einiges auf den Weg bringen können und müssen.“

 

Berlin, 8. Juni 2018