Sybille Benning im Gespräch mit dem Handelsverband Westfalen-Münsterland

21.04.2020 - 09:29

Die Bundestagsabgeordnete Sybille Benning informiert sich – der Situation entsprechend – telefonisch bei Karin Eksen, der Geschäftsführerin der Geschäftsstelle Münster des Handelsverbandes Westfalen-Münsterland über die aktuelle Situation.

In der aktuellen Krisensituation sieht sich der Handelsverband Westfalen-Münsterland informativ sowie kommunikativ gut aufgestellt und befindet sich im engen Austausch mit dem Handelsverband NRW. Die erste Zeit unmittelbar nach Ladenschließungen, dem Inkrafttreten des Kontaktverbotes sowie anderer Anti-Corona-Maßnahmen war für viele Unternehmen von Existenzängsten geprägt. Durch die Soforthilfemaßnahmen der Bundes- und Landesregierung konnten diese deutlich gelindert werden. Hier zeigte sich auch die Bedeutung einer breit aufgestellten Informationsauskunft, da vielen Unternehmen allein dadurch schon weitergeholfen werden konnte. So wurden diverse Webinare als Ergänzung zu den schriftlichen Informationen zu unterschiedlichen Fragestellungen rund um das Thema „Corona“ für Unternehmen angeboten. „Es haben sich beispielsweise vollkommen neue Dienste wie „Münster bringt’s“ der Initiative Starke Innenstadt (ISI) entwickelt. So auch die „Münsterscheine“, die wir vor Ort als Handelsverband auf die Beine gestellt haben, um besonders kleinen Unternehmen jetzt eine Chance zu bieten“, erklärt Eksen.

„In der Krise sollten Unternehmen nach Möglichkeit proaktiv sein, um die negativen finanziellen Auswirkungen eindämmen zu können. Auch Eigeninitiative und gegenseitige Unterstützung machen die Qualität des Münsterlandes, unserer Region aus“, so Benning.

„Wichtig ist für uns alle, dass wir überlegt und Schritt für Schritt vorgehen, Abstands- und Hygieneregeln einhalten und uns bewusst machen, dass wir nur gemeinsam diese Krise in den Griff bekommen. Wir wollen nicht zurückrudern müssen – unsere Aufgabe muss es sein, den Unternehmen jetzt Perspektiven aufzuzeigen, damit sie ihr Geschäft wieder in Schwung bringen können“, so die Bundestagsabgeordnete Sybille Benning.

„Wir alle hoffen, diese Pandemie gut zu überstehen und die wirtschaftlichen Folgen in Grenzen zu halten und diese wieder in den Griff zu bekommen. Dieser Wunsch ist natürlich nicht nur unseren Mitgliedsfirmen und uns vorbehalten – wir alle hoffen“, so Eksen. Eine baldige Lockerung einiger Anti-Corona-Maßnahmen ist Thema politischer Diskussionen. Eksen regt an, Lockerungen, welche den Handel betreffen, diskriminierungsfrei zu gestalten. Das entscheidende Kriterium sollte sein, dass Hygiene- und Abstandsregelungen ebenso eingehalten werden wie Mengenbegrenzungen hinsichtlich der Kunden auf der Fläche. „Wir alle wollen, dass wir die Corona-Pandemie in den Griff bekommen und haben viel Verständnis für aktuelle Einschränkungen. Allerdings entsteht Frust und Unzufriedenheit, wenn Kriterien für Einschränkungen nicht nachvollziehbar sind und willkürlich wirken“, macht Eksen deutlich.

„So können wir mit Verantwortung und Durchhaltevermögen möglichst gesund und mit wirtschaftlicher Perspektive aus dieser Krise herauskommen“, sind sich Benning und Eksen einig.

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