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Standpunkte

Frische Ideen für Berlin?
Ich setze mich für die spezifischen Herausforderungen unserer Stadt ein. Über Parteigrenzen hinweg, und durch parteiinterne Überzeugungsarbeit.

Ich setze mich ein für:

  1. Wahlfreiheit in der Kinderbetreuung: Wir brauchen gute Kita-Plätze. Die Bundesregierung und die Stadt Münster sind dem Rechtsanspruch junger Familien weites gehend gerecht geworden. Nun kommt es darauf an, die Qualität der Unterbringung kontinuierlich und nachhaltig zu verbessern. Ich selber habe eine meiner Töchter damals in einer Kita untergebracht, um mein Studium weiterführen zu können. Ich weiß also, dass sich junge Mütter nur mit einer solchen Lösung wohl fühlen können, wenn die Qualität der Unterbringung absolut stimmt. Neben der Kita-Betreuung liegt mir jedoch besonders am Herzen, Müttern weiter die Möglichkeit zu geben, in den ersten Jahren bei ihren Kindern zu Hause zu bleiben. Junge Frauen aus idealistischen Gründen zurück in den Arbeitsmarkt zu drängen, halte ich für unverantwortlich. Den rot-grünen Plänen zur Abschaffung des Ehegattensplittings kann ich daher nur eine eindeutige Absage erteilen. Christoph Strässer mag die Ehe gleich ganz abschaffen wollen, ich hingegen halte die Ehe für einen wesentlichen Bestandteil unserer Gesellschaft. Ob das Betreuungsgeld der Weisheit letzter Schluss zur Manifestierung der Wahlfreiheit für junge Familien ist, darüber bin auch ich mir nicht sicher. Ich befürworte eine Anrechnung der Erziehungszeiten an die Rentenansprüche in Höhe von zwei Rentenpunkten.  
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  3. Schhaffung bezahlbaren Wohnraums: Hier muss Münster ideologiefrei, sachorientiert, sozial gerecht und kompetent im Bundestag vertreten sein. Meine politischen Mitbewerber aus dem grün-roten Lager haben außer parteipolitischem Säbelrasseln in diesem wichtigen Thema nichts zu bieten. Die obligatorische Mietpreisbremse über ganz Deutschland verteilen, ein Projekt namens „Soziale Stadt“, wodurch wir in Münster gerade einmal ein einziges Projekt anschieben können und die Forderung Christoph Strässers „Ich muss überall wohnen können, wo ich wohnen möchte“ sind da auch schon das Ende der Fahnenstange. Ich stehe für eine effektive temporäre und regionale Mietpreisbremse, steuerliche Anreize zum Neubau von Immobilien und eine Modellierung des Bima-Gesetzes, welche den strukturellen Unterschieden in unserem Land gerecht werden soll. Ich fordere die rot-grüne Landesregierung auf, mehr Geld für den sozialen Wohnbau bereit zu stellen, und werde mich auf kommunaler Ebene weiter dafür einsetzen, dass mehr Eigenmittel in der städtischen Wohn+Stadtbau verbleiben. Wir müssen unsere Stadtteile vielschichtig und bunt gemischt erhalten, um die Lebensqualität in Münster weiter zu steigern.
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  5. Sichere Rahmenbedingungen für die Mitte: Ich habe viele mittelständische Betriebe besucht. Und alle haben mir eine klare Botschaft mit auf den Weg gegeben. Wenn die Politik einen flächendeckenden Mindestlohn, eine Erhöhung der Einkommenssteuer und die Wiedereinführung der Vermögenssteuer beschließt, müssen wir Arbeitsplätze abbauen, oder wir können den Laden dicht machen. Frische Idee? Lassen wir den Menschen in unserer Gesellschaft, die Verantwortung für sich und andere übernehmen, die ein Risiko wagen, die etwas unternehmen, die etwas erreichen wollen, die eine Idee umsetzen ein wenig Spielraum. Anstatt den mittelständischen Familienunternehmen das Eigenkapital durch unnötige Steuererhöhungen zu entziehen, werde ich mich dafür einsetzen die Finanzierung durch Eigenmittel gegenüber Fremdkapital attraktiver zu gestalten. Nur so ist nachhaltiges und beständiges wirtschaften überhaupt möglich. Ich werde mich darüber hinaus besonders darum bemühen, dass Unternehmer Eigenkapital dann besonders leicht im Unternehmen halten können, wenn dies mit direkten Investitionen in die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbunden ist. Die grün-roten Mitbewerber in Münster vergessen oder ignorieren gerne, dass der Großteil des deutschen Mittelstandes als Personengesellschaft organisiert ist, und somit der Einkommenssteuer unterliegt. Die Steuerpläne betreffen somit nicht nur die oberen 10%, wie dort so gerne behauptet wird. Ich hingegen stehe für eine nachhaltige Wirtschaftpolitik ein, wodurch Investitionen in Arbeitsplätze möglich gemacht werden.
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  7. Generationengerechtigkeit: Ich bin Mutter von vier Kindern. Es ist mir ein besonderes Anliegen, der nächsten Generation ein Land zu hinterlassen, in dem sie Spielraum für Veränderungen und Möglichkeiten zur Gestaltung haben. Das kann nur funktionieren, wenn wir Deutschlands Schulden sukzessive abbauen. Die CDU hat umfangreiche Wahlaussagen gemacht. Aber im Gegensatz zu rot-rot-grün haben wir keine drastischen Steuererhöhungen geplant. Können wir so einen ausgeglichenen Haushalt erreichen? Ja das können wir. Frische Idee? Das Vertrauen in die soziale Marktwirtschaft stärken und sich zu einer gerechten Belastung für jeden bekennen. Je näher wir der Vollbeschäftigung kommen, desto weniger wird unser Haushalt durch Sozialleistungen belastet. So werden automatisch genügend Mittel frei, um unsere Wahlversprechen zu halten. Diesem Finanzierungsvorschlag steht eine rot-rot-grüne Steuerpolitik gegenüber, die weitere Belastungen für die Mitte der Gesellschaft bereit hält. Trotz der Beschwörungsversuche! Wenn 50% der Gesellschaft 90% der Einkommenssteuer zahlen, und 10% bis zu 50% beisteuern, dann tragen starke Schultern in Deutschland mehr Last als schwache. Das ist auch gut so. Aber wie viel mehr an Belastung ist dann noch gerecht?

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