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26.01.2017, 16:10 Uhr

Schulbesuch zum UNICEF-Aktionstag

Sybille Benning zu Gast bei der PGS-Hiltrup

Schulbesuch zum UNICEF-Aktionstag – Sybille Benning zu Gast bei der PGS-Hiltrup

Münster-Hiltrup – Warum müssen Kinder an manchen Orten der Welt für ihre Eltern arbeiten? Wie kommen die Flüchtlinge nach Deutschland? Dies sind nur ein paar der Fragen, die die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a der Paul-Gerhardt-Schule in Münster-Hiltrup zum Unicef-Aktionstag Kinderrechte vorbereitet haben. Für einen Stuhlkreis am 13. Januar besuchte die CDU-Bundestagsabgeordnete Sybille Benning zusammen mit Gabi Scherf von Unicef Münster die Gemeinschaftsgrundschule in Hiltrup.

Die Schülerinnen und Schüler gehen sehr selbstbewusst mit dem Thema Kinderrechte um und stellen aufmerksam und interessiert ihre Fragen an die Besucher: „Gibt es Länder, wo Kinder keine Freizeit haben?“. Benning erklärt, dass es „einerseits Länder gibt, wie Japan oder zum Teil auch China, wo der Leistungsdruck in den Schulen so hoch ist, dass viele Kinder ihre Freizeit oftmals mit Lernen verbringen müssen. Andererseits gibt es auch Orte auf der Welt, z. B. in Lateinamerika, in Mittelafrika oder Asien, wo Kinder armutsbedingt schwere Arbeit verrichten müssen, keine Zeit für sich haben oder keine Möglichkeit haben eine Schule zu besuchen. Ein Abkommen wie die UN-Kinderrechtskonvention wurde dafür entwickelt, um solche Umstände zu verhindern. Denn Kinder haben das Recht auf Bildung, das wichtigste Instrument in der Bekämpfung von Armut, soziale Sicherheit genauso wie auf Freizeit – das Wohl der Kinder muss von den Eltern und der Regierung geachtet werden“.

Auch der Nahost-Konflikt und die Situation der Flüchtlinge sind Gegenstand vieler Fragen der Schulklasse, da einige der Mitschülerinnen und Mitschüler einen Fluchthintergrund haben. Oft werden Kinder und Minderjährige auf der Flucht vor Krieg und Gewalt von ihren Eltern separiert oder haben diese sogar verloren: „Es müssen alle möglichen Maßnahmen für die Zusammenführung der Kinder mit ihren Familien vorgenommen oder die bestmögliche Alternative unter Berücksichtigung der persönlichen Situation des Kindes gesucht werden“, so Benning. Hierbei ergänzt Scherf, dass Unicef auch psychosoziale Maßnahmen vollzieht, „um den Mädchen und Jungen in den Krisengebieten ihren Alltag erleichtern zu können“. Dies sind z. B. Kinderzentren in Flüchtlingscamps, wo die Kinder Ablenkung, jemanden zum Reden und Spielen finden können.

Gabi Scherf erklärt, wie man Unicef unterstützen kann: „Dies ist natürlich durch Spenden möglich, sodass Menschen auf der Flucht oder in Kriegsgebieten unter anderem mit Lebensmitteln und Hilfsgütern versorgt werden können. Ganz besonders aber freut sich Unicef über aktive Unterstützung durch Schulklassen, die z. B. in der Form von Spendenläufen oder Engagement bei der Unicef-Jugendgruppe „Younicef“ dazu beitragen können, Kinderrechte bundes- und weltweit zu fördern.

Ursula Springmann (Klassenlehrerin), Frau Benning (MdB) und Gabi Scherf Unicef
 

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