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02.02.2017

Vernetzt, Innovativ und International

Bund setzt neue Impulse in der Wissenschafts- und Bildungspolitik

Digitalisierung, zunehmender globaler Wettbewerb um Wissen und Märkte, Umweltveränderungen und die Ursachen und Auswirkungen von Migration und Flucht sind Anlass für das Bundeskabinett, eine neue Strategie zu verabschieden, wie in Zukunft die internationale Ausrichtung des deutschen Bildungs-, Wissenschafts- und Innovationssystems gestaltet werden soll.

„Wir leben in einer vernetzen Welt, die Digitalisierung beschleunigt diese Entwicklungen rasant. Die globale Wissensgesellschaft, die dadurch entsteht, birgt enormes Potenzial - wenn man sie richtig nutzt. Hierfür schaffen wir die Voraussetzungen", erklärt Sybille Benning (CDU), Bundestagsabgeordnete für Münster. „Wir setzen darauf, dass gerade internationale Aufgeschlossenheit und Kooperation Deutschland als Forschungs- und Innovationsstandort stärken.“

 

Wichtig ist mir, dass die Zusammenarbeit mit Schwellen- und Entwicklungsländern allein in diesem Jahr mit rund 41 Millionen Euro für den Aufbau nachhaltiger Forschungs- und Bildungskapazitäten in Subsahara-Afrika gefördert wird“, führt Benning aus. „Ich freue mich, dass wir es geschafft haben, ab Mitte dieses Jahres 5 Millionen Euro jährlich in die internationale Berufsbildungskooperation mit Industrie- und Schwellenländern durch öffentlich-private Partnerschaften fließen. Auch forschungsintensive kleine und mittlere Unternehmen bei internationalen Kooperationen werden unterstützt.“

Unter dem Leitmotiv "Internationale Kooperation: vernetzt und innovativ" definiert die Strategie fünf handlungsleitende Ziele:

  1.          Die Exzellenz des deutschen Wissenschafts- und Forschungssystem auf anhaltend hohem
             Niveau halten und steigern.
  2.          Deutschlands Innovationskraft international stärker entfalten.
  3.          Berufsbildung und Qualifizierung internationaler ausbauen.
  4.          Schwellen- und Entwicklungsländer verstärkt als Partner in die Ausgestaltung der globalen
             Wissensgesellschaft einbinden.

5.       Die europäische und internationale Zusammenarbeit zur Lösung globaler Herausforderungen
                    intensivieren.

Die gesamte Strategie finden Sie hier: https://www.bmbf.de/de/internationalisierungsstrategie-269.html

Für weitere Informationen wenden Sie sich an mein Büro 030 22778148 oder 0251 4184213.

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